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Das Kloster Allerheiligen soll im Jahre 1192 gegründet worden sein. Der Sage nach ließ die Herzogin Uta von Schauenburg, um einen Platz zur Erbauung zu finden, in ihrer Burg zu Gaisbach einen Esel mit Geld bepacken, und hingehen, wohin der liebe Gott ihn führen würde.


Auf der Höhe, wo jetzt noch der Eselsbrunnen mit dem Monument des Esels steht, schlug das gute Tier mit seinem Huf auf den Boden und eine frische Quelle rieselte hervor. Es löschte seinen Durst daran, und schlich weiter bis zur Bergkuppe, auf welcher die Kapelle steht. Hier wurde ihm wohl der schwere Sack zu lästig, daher warf er ihn ab. Er rollte in die Tiefe bis an das Ufer des Nordbachs. Nun war der Ort gefunden, wo das Kloster erbaut werden mußte. Gerungus, Uta's einziger Sohn war der erste Abt.


Mehrere Brände zerstörten Teile des Klosters. Das Kloster Allerheiligen ist seit dem Jahre 1292 eine Ruine und heute noch mit einer Kapelle und einem Museum erhalten.

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Unterhalb des Klosters befinden sich die Allerheiligen Wasserfälle, die mit einem Sagenrundweg verbunden sind. Sie sind begehbar und machen gemütliche Wanderungen -auch mit Führung- möglich.

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